Auffüllen von Bodenschichten mit unzureichender Tragfähigkeit (Lehm- und Torfschichten)

URETEK HYBRIDINJECTION®

URETEK ist weltweit als Spezialist für hochwertige technische Lösungen im Bereich der Reparatur von abgesenkten Betonböden und Stahlfundamenten bekannt.

URETEK HybridInjection

Instabile oder abgesenkte Fundamente von Wohnhäusern und Gebäuden sind einer der Faktoren, die für Schäden an Fassaden und die Stabilität von Bauwerken verantwortlich sind. In Bodenschichten mit unzureichender Tragfähigkeit und sehr geringer konischer Festigkeit, wie Lehm und Torf, lässt sich mit einer Bodenverdichtungstechnik unter Verwendung von Expansionsharzen kein zufriedenstellendes Ergebnis erzielen, da in den betreffenden Böden die erzielte Spannung unzureichend ist. Auch für diese Bodenschichten hat URETEK eine spezielle, störungsfreie Methode entwickelt, um abgesenkte Betonkonstruktionen und Stahlfundamente zu stabilisieren.

Bei der patentierten URETEK Hybrid Injection®-Methode werden Geotextilelemente direkt unter den abgesenkten Fundamenten bis zur Bodenschicht mit ausreichender Tragfähigkeit eingebracht. Dieses Element besteht aus einer Injektionslanze, die mit einem Geotextilband umwickelt ist. Anschließend wird das Zweikomponenten-Expansionsharz von URETEK in das Element injiziert. Das Expansionsharz dehnt sich im Inneren des Elements aus, sodass dessen Volumen zunimmt (max. 30-fach). Das Element dehnt sich dann um 40 mm bis 360 mm aus. Dadurch entsteht ein extrem stabiles Element, das das Bauwerk auf der stabilen Bodenschicht mit ausreichender Tragfähigkeit stützt. Das Fundament wird so stabilisiert.

Der Injektionsprozess wird mit einem hochpräzisen Lasermessgerät sorgfältig kontrolliert.

Technische Daten:

  • Injektionstiefe (momentan) von max. 8 Metern unterhalb des Bodenniveaus
  • Durchmesser des expandierten Elements 360 mm
  • Belastbarkeit von max. 15 Tonnen (150 kN) pro Element
  • Das Expansionsharz enthält weder FCKW noch Formaldehyd und Radon
  • Durchschnittliche Ausführungskapazität von 6 Elementen pro Arbeitstag
URETEK Hybridinjection - illustration
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Injektion

In einem Abstand von 1,75 bis 2,00 Metern werden entlang der Fassade außerhalb des Wohngebäudes Injektionslöcher mit einem Durchmesser von 80 mm in das Fundament gebohrt. In diese Bohrlöcher wird ein Metallgehäuse bis in die Schicht mit ausreichender Tragfähigkeit eingeführt. In dieses Metallgehäuse wird das Hybrid Injection®-Element eingesetzt. Anschließend wird das Gehäuse entfernt und das Element bleibt an Ort und Stelle. An die Lanze des eingesetzten Elements wird eine speziell entwickelte Injektionspistole angeschlossen.

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Expansion

Durch diese Injektionslanze wird ein leistungsstarkes, expansives Zweikomponenten-Expansionsharz mit niedrigem Druck in das Element injiziert. Die beiden Komponenten reagieren unmittelbar nach dem Einspritzen und bewirken eine schnelle und starke Ausdehnung im Inneren des Elements, wodurch das ursprüngliche Volumen um das bis zu 30-fache vergrößert wird. Durch dieses Expansionsharz kann sich das Element um 40 mm bis 360 mm ausdehnen. Während des Einspritzvorgangs wird die Einspritzlanze aus dem Element entfernt und dieses wird gleichmäßig bis unterhalb des Fundaments gefüllt. Dieser Vorgang wird sorgfältig von einem Computer aus gesteuert, um die Bildung des Elements im Untergrund genau zu überwachen.

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Stabilisieren

Wenn das Hybrid Injection®-Element bis unterhalb des Fundaments gefüllt ist, kommt es zu einer minimalen Aufwärtsbewegung des Fundaments. Das bedeutet, dass das Fundament stabilisiert ist. Der Injektionsprozess wird mit einem hochpräzisen Lasermessgerät überwacht. Jedes Element kann mit bis zu 15 Tonnen (150 kN) belastet werden und überträgt die Kräfte vom Fundament auf die stabile Bodenschicht mit ausreichender Tragfähigkeit im Untergrund. Diese Methode eignet sich auch für die vorbeugende Behandlung von Fundamenten.

Vorteile von URETEK HYBRIDINJECTION®

  • Minimale Beeinträchtigung
  • Kein Rammen von Pfählen
  • Die Sanierung ist in nur wenigen Tagen abgeschlossen
  • Schnell und kostengünstig
  • Keine umfangreichen Arbeiten zur Fundamentausrichtung
  • Auch von innen anwendbar
  • Umweltfreundlich, daher überall einsetzbar